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Der Begriff "project klangcollagen" ist an sich nicht eindeutig.
Es könnte sich um Zusammenfügungen von auf Ton- und Datenträgern vorproduzierten Klängen und Tonfolgen handeln, aber auch um "handgemachte"Musik,die sich im besten Sinne eklektizistischer Manier verschiedenster musikalischer Einflüsse bedient um individuelle Klangerlebnisse zu vermitteln. Letzteres ist hier der Fall.
Hinter "project klangcollagen" verbergen sich mit Thomas Richter und Matthias Böttcher
zwei namhafte Musiker, deren musikalische Vita erklärt, warum es ihnen auf individuelle Weise gelingt, zum Teil sehr voneinander entfernte musikalische Stilmittel nahtlos in eine neue Form zu gießen, aus der dann ein neuer, unverwechselbarer musikalischer Stil hervorquillt. Richter und Böttcher legen Wert darauf ihre Musik auch live reproduzieren zu können. Dennoch machen Unterschiede zwischen CD-Produktion und Live-Darbietung den besonderen Reiz dieser Musik aus.Das Prinzip des `Schaffens und Vergehens` dieser frei improvisierten Musik findet sich hier wieder, so das die vorliegenden Stücke nicht rekonstruierbar sind und es auch nicht sein wollen.
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